Zaubertränke - Teil 3

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Höchst potente Zaubertränke

von einem unbekannten Autor

 

Eine unkommentierte Sammlung verschiedenartiger Rezepturen, zusammengestellt von einem unbekannten Zaubertrankmeister

 

Achtung: Das Zaubereiministerium gestattet den Besitz des Buches, weist jedoch UNBEDINGT auf einen VERANTWORTUNGSVOLLEN Umgang mit den angeführten Tänken hin!

 

 

Inhalt

I

Rezepturen

 

II

Erklärung des Ministeriums

 

 

 

 

I - Rezepturen

 

Versteinerungslösung (Alraunentonikum)

 

(zur Aufhebung von Versteinerungen)

 

  • 1 kg eingekochte Alraunenwürfel
  • 1 Phiole Belladonnaessenz ('Achtung, die Belladonna muss beim letzten Vollmond ihrer Reifezeit geerntet werden!)
  • 20 g Löwenfischgräten
  • 1 Mondstein
  • 50 g Nieskraut
  • 100 g Fledermausmilz
  • 2 Spritzer Drachenblut
  • max. 200 ml Wasser (so wenig wie möglich)

 

Vorbereitung:

Alraunen nach abgeschlossener Pubertät in Würfel hacken und einkochen (genaueres Vorgehen in einschlägigen Kräuterkunde-Werken nachzulesen)

Belladonna beim letzten Vollmond ihrer Reifezeit ernten, so dass die qualitativ hochwertigste Essenz daraus gewonnen werden kann → entsprechende Fachliteratur dazu heranziehen

 

Zubereitung:

Wasser in den Kessel geben, so dass gerade nur der Boden bedeckt ist. Im weiteren Verlauf darauf achten, dass sie Gesamtwassermenge von 200 ml keinesfalls überschritten wird!

Bei einer Kesseltemperatur von 66° C die Alraunenwürfel hinzugeben und IM Kessel mit dem Holzlöffel zerdrücken, bis eine breiige Substanz entsteht.

Diese dann bei 80 ° C leicht anschmoren.

Sobald violetter Rauch aufsteigt, sofort mit einem Spritzer Drachenblut ablöschen und den Brei danach mit einem weiteren Spritzer Wasser verdünnen.

Exakt 70 Stunden bei 35 ° C in völliger (!) Dunkelheit ziehen lassen.

 

Zwischenergebnis: zähflüssig, schlammig-braun, leicht kokliger Geruch, kein Rauch/Dampf

 

Die Löwenfischgräten zu Pulver zerreiben, ebenso den Mondstein.

Das Nieskraut grob hacken.

Gräten, Nieskraut und Mondstein prisenweise nach Ablauf der 70 Stunden und nach Erhöhung auf 50 ° C in den Kessel geben, dabei folgendermaßen rühren:

2x im Uhrzeigersinn, 3x dagegen, 1 Minute nicht rühren. Dann wiederholen.

Das Gräten-Nieskraut-Mondstein-Gemisch sollte in einem Zeitraum zwischen 4 und 5 Rührdurchgängen beigemischt werden. Während der Rührpause NICHTS hinzugeben!

Anschließend einen max. einen halben Schöpflöffel Wasser dazugeben, nicht rühren!

Den Trank weitere 70 Stunden in völliger Dunkelheit bei jetzt 75 ° C ziehen lassen!

Zwischenergebnis: dickflüssig (weniger zäh), hellbraun, scharfer Geruch, kein Rauch/Dampf

Die Fledermausmilz zerstampfen und mit einem weiteren Spritzer Drachenblut in einem gesonderten Gefäß (z. B. Mörserschüssel) verrühren.

Nach den 70 Stunden diese löffelweise in den Trank geben (weiterhin bei 75° C) und dabei folgendermaßen rühren:

3x gegen den Uhrzeigesinn, 1x im Uhrzeigersinn, 3x dagegen – 2 Minuten Pause.

Während der Pause nichts hinzugeben.

Das Milz-Drachenblutgemisch innerhalb 2-3 Rührintervallen unterrühren.

Letztmalig 70 Stunden bei völliger Dunkelheit ziehen lassen - diesmal wieder bei 35° C.

Nach Ablauf dieser 70 Stunden sollte der Trank als Endergebnis eine goldbraune Farbe angenommen haben und in etwa die Konsistenz von geschmolzener Schokolade (cremig) haben. Dabei geruchsneutral. Im Idealfall verpuffen kleine, hellgelbe Rauchwölkchen über seiner Oberfläche.

Dem Versteinerten löffelweise einflößen. Ist der Mund geschlossen versteinert, diesen mit einigen Tupfern bestreichen, bis er sich öffnen lässt, dann einträufeln. Max. 1 Tasse pro Person!!

 

 

Blut der Medusa

 

Gewarnt seien meine Widersacher, denn sehet, ich sinne auf Rache.

So schuf ich das Blut der Medusa,

damit es euch mit Grauen erfülle, wenn ihr davon trinket.

Schlangengleich soll euer Haar werden,

soll sich um euch winden und seine gar zerstörerische Wirkung tun.

Und gar hässlich sollen sich eure Züge verzerren,

und fortan wird man euch ein Ungeheuer nennen.“

 

  • 50 ml Lobalug-Gift
  • 150 g Warzhautpulver
  • 5 gefüllte Samenkapseln der Venemosa Tentacula
  • 10 g Graphorn-Pulver
  • 100 ml Drachenblut
  • 3 Tropfen Acromantula-Gift
  • 500 ml Wasser

 

Das Blut des Drachen soll gehalten werden fern von jeglich Licht für mindestens einen Umlauf des Mondes, bevor es verwendet für die Medusenlösung.

So tuet das Wasser gar schnell sieden und eilet, das Pulver des Graphorns hinzuzugeben. Noch bevor es zu Boden sinket, tropfet einmal vom Gifte der Acromantula hinein.

Wisset, dass während all des Brauens nicht vom Siedepunkte abzuweichen ist.

Wartet nun eine Dekade, nicht mehr oder weniger und öffnet so dann die Kapseln der Venemosa Tentacula. Nehmet deren Inhalt voll heraus und gebet ihn in ein eigen Gefäß. Auch hier soll ein Tropfen des Spinnengiftes darübergegeben werden. Dies tödliche Gemisch lasset ihr eine Nacht im Mondlichte wahren, bevor ihr es am Ende der Dekade unverührt in den Kessel schüttet.

Darüber gebet ihr all das Drachenblut und auch reichlich Warzhautpulver, wobei ihr von jenem einen halben Löffel zurückbehalten solltet. Dies vermenget ihr in einem eigen Kessel mit dem Gifte des Lobalug und einem letzten Tropfen vom Gifte der Acromantula. Erhitzet dies auf 155 Grade bis nur ein krustig Verbleib am Boden sich setzt, welch ihr nehmet und zum Tranke gebt.

Wahret die Flüssigkeit ein weitere Dekade in Dunkelheit, bevor ihr das Feuer löschet und das blutig Rot in kristallen Behältnis füllet.

 

 

 

 

 

Elixier des Lebens (Original)

 

(Anm. des Herausg.: der einzige bekannte Brauer dieses Elixiers – Nicholas Flamel – bestätigt, dass die Rezeptur nicht vollständig und so auch nicht einwandfrei wirksam ist. Die notwendigen Veränderungen bzw. Ergänzungen wollte er aber nicht der breiten Öffentlichkeit mitteilen)

 

Ewig willst du leben,

dem Tode gar entrinnen,

kein Teil von deiner Seele geben

und doch bei klaren Sinnen.

So sei gewarnt, denn ein Fehler nur

wird dich des Geistes berauben

Ein gefährlich Spiel mit der Lebensuhr,

gewonnen nur von denen, die glauben.

Ein Jahr fordert dies,

das Elixier des Lebens

von dem man seit alter Zeit verhieß,

der Tod warte auf jenen vergebens.

Nimm vom Einhorn die Waffe

zermahle sie fein

Nimm vom Drachen das Blute

und halte es rein

fülle den Kessel mit beidem zum Rande

und wahre es sieben Dekaden bedeckt

ohn Feuer und Licht vor Dieben versteckt.

Der rote Vogel, so selten und edel

lebt hoch in den Bergen und brütet im Nebel

Und weinet gar kostbar Elixier

von diesem fünf Tropfen

besorge nun dir.

Der Trank strahlet silbern und blendend hell

und wird ganz ohne Flammen heiß

Gib vom Vogel die Asche hinzu nun schnell

Das Licht nun schwindet, das Elixier weiß.

Nun möge der Mond sich füllen zur Gänze

und dies sieben Mal – gib darauf acht

Du hast noch anderes zu tun

Bei Vorsicht ein magisch Feuer entfacht

und lasse entstehen die Aschwinderin

und gewähre ihr ein einzig Gelege

gefriere die Eier und halte sie kalt

es warten noch weitere schwierige Wege.

Drei dieser Eier müssen hinein,

sobald der siebte Vollmond vergangen

Wenn dies das Elixier des Lebens soll sein,

wird’s nach der letzten Zutat verlangen.

Zuvor schaffe Feuer zu erwärmen den Trank

bis er silbern schmauchet

Die Oberfläche soll schillern blank

Und dann und wann glühend rauchet.

Ein Stein so rot wie blutig Licht

und sagenhaft seine Macht

du denkst, er existieret in Wirklichkeit nicht?

Dann neigt sich dein Leben, wie ein Tag vor der Nacht.

Der Stein der Weisen – ihn musst du finden

und sinken lassen ins Elixier

Er wird ohne magische Worte schwinden,

drum präg sie dir ein und lerne sie hier:

Vita infinitia, vita aeternitia,

mors victis finalis, mors oblivio!“

Ein letztes Mal musst du nun harren,

ein letztes Mal muss der Mond sich füllen,

trinkest du dann vom Elixier

ist der Tod dir zu Willen.

 

 

 

Wolfsbanntrank (nach Belby)

zur Verwendung bei Werwölfen unmittelbar vor und während der Vollmondphase

ACHTUNG: Keinesfalls Zucker zur besseren Bekömmlichkeit einrühren, dies würde zu einer Aufhebung der Wirksamkeit führen!

 

Sie benötigen:

  • 250 g gehackte Alraunenwurzel
  • 200 g frischen Wolfswurz
  • 5 Mondsteine mittlerer Größe
  • 1 Jobberknollfeder
  • 1 Phiole Feuersalamanderblut
  • 100 g geriebenes Drachenhorn
  • 3 Schweifhaare eines weiblichen Einhorns
  • 3 Tassen getrocknete Baldrianblätter
  • 1 ½ Liter Wasser
  • 1 Haar des „Verfluchten“ von seiner Menschengestalt
  • sowie ein Haar vom selben in Werwolfgestalt

 

Kochen Sie zunächst einen gewöhnlichen starken Baldriantee, indem sie einen halben Liter Wasser sieden lassen und die Baldrianblätter hinzugeben. 1 Stunde bei Sonnenlicht ziehen lassen.

Nun gleich die gehackten Alraunen dazugeben, sowie das MENSCHENhaar.

Die Mixtur insgesamt mindestens 12 Stunden der Sonne aussetzen ( bei schlechter Witterung oder im Winter darf sich dies ruhig über mehrere Tage erstrecken).

 

Bitte beachten Sie, dass sie den nächsten Schritt während der Nachstunden vornehmen müssen:

In einem eigenen Kessel den zweiten halben Liter Wasser zusammen mit dem Feuersalanderblut und dem Wolfswurz (grob gehackt) aufkochen lassen. Sobald blauer Dampf aufsteigt, die Mondsteine einzeln hineinwerfen. Dabei Sicherheitsabstand halten! Die Spritzer sind glühend heiß!

Anschließend das WERWOLFShaar hineingeben.

Diesen Kessel nun 12 Stunden dem Mondlicht aussetzen (siehe vorheriger Schritt)

 

In einem dritten Kessel bringen sie den letzten halben Liter Wasser zum Kochen. Die Joberknollfeder fein zerschneiden und zusammen mit dem Drachenpulver und dem UNGESCHNITTENEN Einhornhaar gleichzeitig in den Kessel geben.

Diese Mischung setzen Sie nun je 6 Stunden der Sonne und 6 Stunden dem Mond aus.

 

  • Sie können natürlich an allen drei Mischungen parallel arbeiten! -

 

Sind alle Sonnen- bzw. Mondstunden verstrichen, fügen Sie die drei Mixturen in einem vierten Kessel zusammen:

Zuerst den „Sonnentrank (Baldriantee)“, dann den „Mondtrank (Wolfswurzlösung)“ und zuletzt den „Mischtrank“.

Genau 27x in jeweils beide Richtungen rühren.

 

 

 

Bann des Leids

 

Diese Tinktur verursachet solch groß Leid, wie ein menschlich Verstand kaum zu fassen vermag. Es zwinget den Trinker, seine dunkelst' Stund nochmalig zu erleben, doch dabei den hundertfach Schmerz und die tausendfach Trauer zu empfinden.“

 

(Anm. des Herausg.: Es grassiert das Gerücht, Du-weißt-schon-wer hätte seiner Zeit einen ähnlichen, aber weitaus stärkeren Trank zum Schutze persönlicher Gegenstände verwendete. Wir versichern, dass der „Bann des Leids“ nicht in Anlehnung an „Du-weißt-schon-wen“ abgedruckt wurde!)

 

 

 

Man nehme:

 

  • Hautschuppen eines Dementors (möglichst viel, mindestens jedoch eine Zauberstabspitze, doch auch nicht mehr denn ein Holzlöffel voll).
  • ¼ Jobberknollfeder
  • 3 mittelgroße Augurey-Eier
  • 1 Phiole Sekret des Mackeligen Malaclaws
  • 1 Phiole Pogrepin-Blut
  • 250 g getrocknete Bitterkresse
  • 500 ml Wasser
  • 1 Glas schwerer Rotwein

 

Man zerkoche die Bitterkresse im Wasser, bis ein unangenemer bitterer Dampf entsteht, den man beim Einatmen „schmecken“ kann, was einen dumpfen Magenschmerz verursacht.

Während dieser Sud 8 Stunden bei 111 °C brodelt, füge man das Malaclaw-Sekret und das Pogrepin-Blut in einem eigenen Kessel zusammen und erwärme dies auf 50 °C. Das Gemisch fülle man nun mit dem Rotwein auf und verühre es je 3x in jede Richtung. Nun gebe man die Augurey-Eier hinein, sie sollten nun zur Gänze von purpurfarbener Flüssigkeit bedeckt sein.

Wenn die rechte Zeit gekommen sei, stäube man die Dementor-Hautschuppen in den Bitterkressensud. Die Viertel Feder des Jobberknolls soll man nun zermahlen und über den anderen Kessel, welcher die Weinmischung beinhaltet, ebenso streuen.

Beide Kessel lasse man nun 3 Monate stehen, fern ab von Wind, Staub und Schmutz.

 

Erst dann schütte man den Inhalt des zweiten in den ersten, woraufhin sich alle festen Bestandteile auflösen sollen. Es bleibe eine wasserklare Flüssigkeit zurück.

 

Den auf den Trank folgenden Schmerzen kann man erst dann lindern, wenn man dem, der ihn trinkt, reines Wasser reicht.

 

 

 

 

 

 

 

Insomnia

 

Erzeugt Schlaflosigkeit und unnatürliche Wachsamkeit

 

  • 5 Tropfen Feuersalamanderblut
  • 50 g hüpfende Giftpilze
  • 1 Snargaluff-Kokon
  • 1 Glas Feuerwhiskey
  • 50 ml Gürteltiergalle
  • 1 Fwuuper-Ei
  • 200 g handelsübliche Kaffeebohnen
  • 750 ml Wasser

 

Die Kaffebohnen zermahlen und das Pulver zunächst dampfgahren.

Dann den Kesselboden damit bedecken und das Fwuuper-Ei darüber aufschlagen, so dass das Kaffeepulver vollständig bedeckt ist.

Den Kessel bis zur Hälfte mit Wasser füllen.

3 Stunden kochen lassen.

Den bei Vollmond (!) geernteten Snargaluffkokon auspressen und den Saft in einem Kristallfläschen auffangen. Mit Feuerwhiskey auffüllen und kräftig schütteln.

Die Mischung jetzt in den Kessel geben.

Rühren: 12 x gegen den Uhrzeigersinn, 4x im Uhrzeigersinn, 8x gegen den Uhrzeigersinn, 6x im Uhrzeigersinn. Dies 5x wiederholen. Beim fünften Durchgang den restlichen Feuerwhiskey dazuschütten.

Die hüpfenden Gifpilze zerstampfen und löffelweise dazugeben.

Noch einmal denselben Rührvorgang wiederholen (wieder 5x). Zu Beginn jedes Durchgangs je 1 Tropfen Salamanderblut hineinträufeln.

Es entsteht eine sehr zähe, gräuliche Masse. Über diese lässt man dann die Gürteltiergalle fließen.

Das Gemisch sollte sofort wieder flüssig werden und dabei mitternachtsblau glänzen.

 

Dosieranleitung: 1 Phiole hält einen erwachsenen Mann etwa 48 Stunden hellwach. Es sollten nicht mehr als 2 Phiolen pro Woche konsumiert werden sowie nicht mehr als 5 pro Monat.

Nebenwirkungen: unkontrollierbares Niesen, zeitweise überdrehtes Kichern (nur bei übermässigem Konsum) sowie gelegentlicher heftiger Schluckauf (nur bei Unverträglichkeit von Gürteltiergalle).

 

 

 

Vielsaft-Trank

 

(erlaubt es, sich in die Gestalt eines anderen Menschen für die Dauer von 1 Stunde zu verwandeln)

 

NICHT ZUR VERWANDLUNG IN TIERE ODER HALBMENSCHEN ANWENDEN!!!!

 

  • 2 Schöpflöffel Florfliegen
  • 10 Blutegel
  • 200 g Flussgras
  • 150 g Knöterich (vorzugsweise Wiesenknöterich)
  • 30 g gemahlenes Horn eines Zweihorn
  • 20-25 g Baumschlangenhaut
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Stück der Person, in die man sich verwandeln möchte

 

Vorbereitung:

Das Flussgras muss bei Vollmond und zugleich möglichst zeitnah zum Brauvorgang gezupft werden!

Man beachte zudem die lange Schmorzeit der Florfliegen!

 

Zubereitung:

Die Florfliegen 21 Tage lang im Kessel schmoren, den Kesselboden hierzu feucht bedeckt halten (maximal Wasserverbrauch während der 21 Tage ca. 250 ml) . Bevorzugte Temperatur: 75-80°C.

Nun die Florfliegen in ein Schraubglas umfüllen und während des weiteren Vorgehens stets griffbereit halten.

 

500 ml Wasser zum Kochen bringen und etwa ein Viertel der geschmorte Florfliegen einrühren.

Den Knöterich fein zerreiben und ebenfalls unterrühren (IM Uhrzeigersinn, bedächtig und nicht zu häufig).

Den Sud nun exakt 72 Stunden bei 90°c ziehen lassen.

Jetzt ein weiteres Viertel der Florfliegen hinzugeben. Das pulverisierte Zweihorn-Horn nun gleichmässig einstreuen, bis die gesamte Trankoberfläche gleichmässig bedeckt ist.

 

Nicht rühren!

 

Wieder 72 Stunden bei 90°C ziehen lassen.

Das Flussgras klein schneiden und die Blutegel zerstampfen. Beides zu einem übelriechenden Brei vermischen, welcher dann – bestäubt mit einer Prise Florfliegen – vollständig in den Kessel gegeben wird.

13x gegen den Uhrzeigersinn rühren, 20 Minuten Pause, nochmal 13x gegen den Uhrzeigersinn rühren.

Noch einmal eine Handvoll Florfliegen darüber stäuben, nicht mehr rühren.

Es sollte jetzt noch ein knappes Viertel der Florfliegen vorhanden sein, der Trank müsste nun etwa alle halbe Stunde die Farbe zwischen orange, ocker und gelb wechseln.

Die Mixtur 48 Stunden bei jetzt 95°C ziehen lassen.

Jetzt die Baumschlangenhaut so klein wie möglich schneiden und mit der Hälfte der restlichen Florfliegen vermischen. Dies dann zügig unterrühren, wobei die Richtung keine Rolle spielt, solange sie nicht zu häufig gewechselt wird.

Um ein besseres Ergebnis zu erzielen, sollte man während der nächsten 12 Stunden noch die letzten Florfliegen verteilt einstreuen, bis der Trank träge blubbert und eine schleimartige Konsistenz hat. Langsam abkühlen lassen.

Erst jetzt als letzte Zutat das Stück der Person, in die man sich zu verwandeln wünscht zugeben. Vorzugsweise sind hier Haare zu verwenden, aber theoretisch sind auch Hautschuppen, Fingernägel etc. möglich. Der Trank wird daraufhin letztmalig seine Farbe und auch seinen Geschmack verändern – die individuelle Note hängt von der Person ab, deren Teil zugefügt wurde.


 


 

II

Erklärung des Ministeriums:


 

Der Band „Höchst potente Zaubertränke“ sollte nur von fachkundigen Zaubertrankmeistern studiert werden.

Wir raten DRINGEND davon ab, dieses Werk an Minderjährige auszugeben!

Auch heilende Tränke wie der Alraunen- oder der Wolfsbanntrank können falsch dosiert gefährlich und falsch zubereitet TÖDLICH wirken!!!

Die Anwendung von Vielsaft-Trank ist zwar grundsätzlich nicht verboten, jedoch begegnet das Ministerium seiner Verwendung mit allergrößtem Misstrauen und rät dringend davon ab, sich von dessen Möglichkeiten verleiten zu lassen!


 

Für das allgemeine Studium der Zaubertränke empfehlen wir daher die einschlägige Literatur, wie beispielsweise „Zaubertränke und Zauberbräue“ von Arsenius Bunsen.

 



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